Mein Juni-Thema: Pubertät

 Hier mein kurzes Ankündigungsvideo, gut zum Weiterleiten an Interessierte!

Deutlich vor ihrer Pubertät schwärmten meine Söhne intensiv für eine Acapella-Band namens „Ubahncontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern“ und sangen deren Lied „In der Pubertät“ begeistert nach, ohne wirklich viel zu verstehen.  

Meine Söhne beim Singen des „Pubertät“-Liedes.

Vielen Eltern graut vor dieser Zeit, und aus entwicklungspsychologischer Sicht ist das verständlich. Denn nach den anstrengenden Kleinkindjahren sind viele Grundschulkinder endlich verständige, selbstsichere, loyale Ansprechpartner (siehe Foto…), alles scheint zu laufen – und dann bricht die Pubertät über die Familie herein, das FREIGROSSWERDEN-Thema im Juni.

Die pubertierenden Jugendlichen (und wir waren auch mal so!) stellen alles in Frage, sind oft auf Krawall gebürstet, wirken egozentrisch und kompromisslos, schwanken ständig zwischen verschiedensten Stimmungen und benehmen sich mal sehr erwachsen, dann wieder wie die Kleinkinder. Und das ist tatsächlich normal. Neu ist, dass wir heute den Pubertierenden, zumindest denen auf weiterführenden Schulen, keine Teilhabe an der realen Gesellschaft und ihrem Tun einräumen. Bis zu ihrem 18. Lebensjahr sind sie in der Parallelwelt der Schulen zu „auf das Leben vorbereitenden“ Übe-Aktivitäten ohne aktuelle Relevanz für die Gesellschaft verpflichtet.

In dieser Phase verzweifeln viele Eltern an den ständigen Auseinandersetzungen mit ihren Jugendlichen, und die Stimmung zuhause sinkt häufig auf den Gefrierpunkt. Doch das muss nicht so sein, wenn wir verstehen, was in den jungen Menschen (und in uns selbst damals!) in dieser wichtigen Übergangsphase passieren sollte, damit sie sich zu verantwortlichen, eigenständigen und gleichzeitig gemeinschaftsfähigen Erwachsenen entwickeln. Dabei kann einiges schiefgehen, und deswegen ist es wichtig, gesundes jugendliches Autonomiestreben von konformistischer Gleichaltrigenorientierung zu unterscheiden. Informierte Eltern stellen sich der Herausforderung, das pubertäre Verhalten nicht persönlich zu nehmen und ihre „Pubertiere“ gelassen und hilfreich zu begleiten. Auch dafür ist es sehr hilfreich, die entwicklungspsychologischen Hintergründe  zu verstehen. Hier mein kurzes Ankündigungsvideo, gut zum Weiterleiten an Interessierte!

Am Montag 3.6.  21-22 Uhr im öffentlichen Livestream auf YouTube und und Dienstag 4. Juni 21-22 Uhr auf Facebook, am Donnerstag 13. Juni von 19-22 Uhr in der Wachstumsgruppe FREIGROSSWERDEN (hier für die Wachstumsgruppe anmelden) und am Montag 24.6. von 19-22 Uhr im Arbeitskreis FREIGROSSWERDEN (hier für den Arbeitskreis anmelden) werden wir das Thema unter verschiedenen Aspekten beleuchten. Wie immer, könnt ihr mir schon vorher eure Fragen zum Thema per Email an beratung@dagmarneubronner.de einbringen, damit sie gleich zu Anfang beantwortet werden. 

Meine Meinung zu G5

Antwort auf einen Zuschauer-Brief

Ich erhalte viele Zuschriften – bei manchen Antworten denke ich, schade, wenns nur eine Person liest. Hier die Zuschrift:

Diese Karikatur kursiert derzeit in den sozialen Netzwerken. Die Menschen spüren also genau, dass es um ihr Überleben geht.

Ich habe Ihr „Skype-Gespräch“ mit Claudia von Werlhof sehr interessiert verfolgt und bedanke mich für Ihr Engagement.

Ich finde, dass diese Reihe zur Zeit auch keine Fortsetzung braucht, da Sie beide Ihre Standpunkte zur Existenzkrise der Menschenlebensgrundlagen (nicht nur für das Lebewesen Mensch) verständlich dargelegt haben. Ich finde aber auch wie Claudia von Werlhof, dass es für eine Wandlung in dieser von uns wahrgenommenen materiellen  Wirklichkeit (es soll ja viele „Paralleluniversen“ geben) einer „kritischen“ Masse bedarf. Ich habe da große Hoffnung, wenn ich auf viele Einzelgespräche mit verschiedensten Menschen (meine berufl. Tätigkeit führt mich oft täglich zu vielen Menschen) und den derzeitigen weltweiten Protest der Kinder und Schüler schaue, der durch die herzgesteuerte Aktion einer „autistischen“ schwedischen Schülerin ausgelöst wurde. Die Technokraten der Megamaschine haben da gewaltig viel zu tun diese Bewegung zu steuern zu unterwandern und unter Kontrolle zu halten…

Eine konkrete Frage zur Mobilfunktechnologie habe ich noch: Sie sprachen einmal davon, dass das Frequenzband dieser Technologie auf derselben der Kommunikationfrequenz unserer Zellen funktioniert. Können Sie mir mehr davon berichten, und wird das zukünftige Netz (G5) auch auf ebenso diesem Frequenzband laufen? Ist diese höhere Übertragungstechnologie evtl. die Voraussetzung oder Vorreiter als Schnittstelle zur Verbindung von Mensch und Maschine (im Gespräch gab es einen speziellen Ausdruck dafür). Gibt es „noch“ Protestmöglichkeiten, Potestplattformen gegen die Einführung von G5?

und hier meine Antwort:

1) Unter Einbeziehung der Gesetzmäßigkeiten der Homöopathie und des Universums überhaupt 😉 glaube ich, dass die kritische Masse längst erreicht ist und die Befreiung nicht mehr aufzuhalten ist – in meinen Augen ist eine Befreiung des Bewusstseins Voraussetzung für eine äußere Befreiung, und deswegen geht es jetzt vor allem darum, gut auf die eigenen inneren Aufwachprozesse fokussiert zu bleiben und sich nicht in äußeren Protestbewegungen zu verlieren.2) Die „herzgesteuerte autistische Schülerin“ wird in meinen Augen von den Machthabern und Initiatoren der „Klimalüge“ skrupellos benutzt, um die Jugend, die zu Recht besorgt ist über den Zustand der Welt, ebenfalls auf die Lüge abzulenken, es gebe einen vom CO2-Ausstoß verursachten KLimawandel, an dem wir alle schuld seien. Dies soll der Vorbereitung einer weltweiten „Ökodiktatur“ dienen.

Die Veränderungen im Klima haben mit CO2 gar nichts zu tun, sondern sind zum einen Folge der Radioaktivität-Nutzung seit den 40er Jahren (der zentrale Autor meines  Genius Verlags Walter Russell hat bereits in den 50er Jahren eindringlich darauf hingewiesen) und zum anderen Folgen gezielter kriegerischer Wettermanipulation im Zusammenhang mit Chemtrails, HAARP etc. Aber das wissen sie ja. Greta scheint im übrigen einer Illuminatenfamilie zu entstammen.3) Schon in den 70er Jahren wurde von einem Prof. Fritz-Albert Popp entdeckt, dass die körperinterne Biokommunikation allen Lebens mit „Licht“, also Schwingung funktioniert. G5 wird genau in diese Kommunikation noch stärker und tödlicher eingreifen als schon die bisherigen  Techniken, und das ist auch bekannt. Die Grenzwerte zur Gefährlichkeit berücksichtigen nur die thermischen Auswirkungen – das ist ungefähr so, wie wenn man die Giftigkeit des Pilzes Knollenblätterschwamm danach bemisst, mit wie vielen Pilzen man jemanden bewerfne muss, um ihn zu schädigen…

In meinen Augen ist dies im Zuammenhang mit der insgesamt geplanten Reduzierung der Menschheit auf unter 1 Milliarde zu sehen, wie sie auch (aber nicht nur) von den Georgia Guidestones gefordert wird. Deswegen werden wir nach Kräften vergiftet, unfruchtbar gemacht, degeneriert und mit G5 auch noch – in Kombination mit den Smart-Techniken – beliebig manipuliert.

 4) Der spezielle Begriff für war „Cyborgs“ – die Kombination von Mensch und Maschine. Dahinter steht eine kollektivistische Auffassung, die uns alle (bzw. die von uns noch übrig wären nach einer Reduzierung) zu einem gemeinsamen kollektiven Metawesen unter Herrschaft der Künstlichen Intelligenz vereinen will.5) Das Netz ist voll mit Petitionen, Aktionstagen, Informationen – leider finde ich auf die Schnelle wenig dazu im Netz, offenbar unterdrückt der Algorithmus gezielt Protest-Infos zum Thema G5. Aber hier ist eine zentrale anlaufstelle: https://terraherz.wordpress.com/2019/04/21/ulrich-weiner-5g-was-koennen-wir-tun/
Von Ulrich Weiner gibt es ein neues Interview mit Jo Conrad (bewusst.tv) und im Mai folgt eins mit mir.

Was ist deine Meinung? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Kindliche Sexualität 100 Jahre nach Freud

Wie sein großer Verrat heute noch nachwirkt

Das Thema „Missbrauch“ ist riesig, und schon seit einiger  Zeit wird immer deutlicher, WIE häufig und weit verbreitet sexuelle und nichtsexuelle Gewalt gegen Kinder vorkommt. Am liebsten möchten wir mit solchen Scheußlichkeiten nichts zu tun haben, aber laut dem empfehlenswerten Handbuch „Was ist bloß mit Alex los?“ muss man statistisch davon ausgehen, dass in jeder normalen Schulklasse mindestens 1-2 betroffene Kinder sitzen.

Ein ca. 6jähriges Mädchen mit Turnschuhen, aber einem rosa Tüllrock und einer Blüte im Haar fasst strahlend die Hand eines bärtigen Mannes, der sich mit der anderen Hand auf dem Rücken wie in einem alten höfischen Tanz vor ihr verbeugt. Das Bild strahlt heitere Verspieltheit aus und hat nichts Anrüchiges oder Sexuelles.
Ankündigung des Artikels in raum&zeit

Einerseits können sich diejenigen von uns, die keine Täter und keine Betroffenen sind, nicht vorstellen, wie man „so etwas“ tun kann, andererseits herrscht offenbar eine gewisse Unsicherheit, inwieweit Kinder denn wirklich keinen Sex haben wollen. Der grüne Europa-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit beschrieb in seinem Buch „Der große Basar“ unter anderem, wie Kinder im Vorschulalter sich an seinem Hosenladen zu schaffen machten.  Aus pädophilen Kreisen ist zu hören, es gebe auch einvernehmlichen Sex mit Kindern und der sei großartig.

Das Interessante ist, dass es für die These, nach der schon Kleinkinder Erwachsene aktiv zu Sex  „verführen“, eine berühmte Grundlage gibt, und dass diese Grundlage ihrerseits als Widerruf einer gegenteiligen Haltung entstand. Kurz gesagt: Sigmund Freud höchstpersönlich veröffentlichte zunächst nach jahrelanger Forschung seine These von der traumatisierenden Wirkung sexueller Beziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen und verteidigte sie lange hartnäckig.  Nach etlichen Jahren, in denen deutlich wurde, dass ihn diese Haltung im Kreise der  Wissenschaftler und Honoratioren isolierte, widerrief er schließlich und behauptete nun das Gegenteil. Er habe sich getäuscht, und alle Berichte über sexuellen Missbrauch seien nur die erotischen Fantasien der Kinder. Näheres in meinem Artikel in der raum & zeit Nr. 219.

Dass Kinder erklären, Mutter oder Vater heiraten zu wollen und spielerisches Einüben späterer  Rollen (wie im Bild gezeigt) ist jedoch nicht Ausdruck sexuellen Verlangens. „Doktorspiele“ als Ausdruck kindlichen Forscherdranges, die eigenständige Erkundung des eigenen Körpers und dessen angenehmer Stimulierung  gab es schon immer. Im Zunehmen begriffen sind (nicht immer allseits freiwillige) Nachahmungshandlungen unter Kindern aufgrund der allgegenwärtigen medialen Sexualität und im Zusammenhang mit der Frühaufklärung. Noch ganz etwas anderes sind jedoch konkrete sexuelle Handlungen mit Erwachsenen. 

Von den Fällen platter physischer Gewaltanwendung des Erwachsenen abgesehen:  Ein Kind ist massiv beziehungsbedürftig und abhängig von seinen erwachsenen Bezugspersonen. Um zu gefallen, es recht zu machen und willkommen zu sein, ist es zu allem bereit. Deswegen können Erwachsene ein Kind dazu erziehen, sexuelle Handlungen zu dulden oder sogar aktiv anzustreben. Manche Kinder arbeiten für Nähe, indem sie Klavier spielen, brav oder klug oder schön sind, andere, indem sie sexuelle Aktivitäten anbieten oder zulassen. 

Aber ein Kind sollte für Nähe gar nicht arbeiten müssen. Sie ist die Luft, die es zum Atmen braucht. Mit bedingungsloser Annahme stärken wir daher ein Kind am wirkungsvollsten gegen Missbrauch.

In meinem soeben erschienenen Artikel „Kindliche Sexualität – was wir hundert Jahre nach Freud darüber wissen“ habe ich die entwicklungspsychologischen Zusammenhänge dargestellt und freue mich auf euer/Ihr Feedback. In meinen geschützten FREIGROSSWERDEN-Foren habe ich den Artikel zum Lesen zur Verfügung gestellt. Vielleicht ist das Forum der „Wachstumsgruppe“ für Eltern oder des „Arbeitskreises“ für professionell mit Entwicklungspsychologie befassten Menschen genau richtig für Sie?

Es ist an der Zeit, entwicklungspsychologisch und damit im Einklang mit der Natur denken, verstehen und vor allem wieder fühlen zu lernen!

Kostenloses Wissen: Aufzeichnungen meiner monatlichen Livestreams

Meine nächsten Angebote

Wir gehen in die Veränderung – Wandlung der Erde

Jutta Belle in unserem Gespräch zur weiteren Entwicklung der Erde

Ich unterhalte mich mit Jutta Belle über das Vergehen der 3D Erde und die Transformation in ein neues Sein auf einer höheren Schwingungsebene. Die „Nutzung“ der Radioaktivität, Chemtrails und viele andere Verbrechen – was der Erde angetan wurde, ließen sich vielleicht noch wieder heilen. Jutta Belle berichtet aus ihrer Wahrnehmung, dass die Erde, das Lebewesen Gaia, ihre Entscheidung bereits getroffen hat und ihre Schwingung in einen Bereich verlagert, in dem solche Machenschaften und Manipulationen unmöglich sind. In dem Maße, wie wir das auch tun und uns von den großen und kleinen Manipulationen befreien, die uns Mangel, Bedrohung, Ohnmacht, Schuld etc. vortäuschen, können wir mit dieser Veränderung Schritt halten und durch die Klarheit unserer Gedanken und Handlungen ein neues Sein erbauen. Ein Video von bewusst.tv

Stirbt die Erde? Teil 5: Liebe ist die Lösung – aber wie?

Mit Claudia von Werlhof am Ende unseres vorerst letzten Gesprächs

Im letzten Teil ihrer Gesprächsreihe sprechen Dagmar Neubronner und Claudia von Werlhof über die Möglichkeiten, ob und wie der Erde – und damit allen, die auf ihr leben – geholfen werden kann.

Im Anschluss an dieses Gespräch erreichten Claudia von Werlhof zunehmende Zweifel an meiner Integrität und meinen Motiven für diese Gesprächsreihe einen Gipfelpunkt. Sie konnte meine Offenheit für die Parasiten/Kolonialisatoren-Hypothese, wie sie beispielsweise David Icke in seinen Büchern und Videos vertritt, nicht gutheißen und warf mir vor, ihre patriarchatskritische Forschung nicht ernst zu nehmen.

In der Einschätzung der bedrohlichen Symptome der geistigen „Fehlentwicklung“ der Menschheit, die jetzt tatsächlich zu einer lebensbedrohlichen Situation für das Gesamtsystem „Gaia“ geführt haben, sind wir uns in vieler Hinsicht einig, aber die Lösung suchen wir in unterschiedlichen Bereichen. Ich finde das interessant und bin immer für Meinungsvielfalt, aber Claudia möchte derzeit keine weiteren Gespräche mit mir führen.

Da ich in den bisherigen Gesprächen eher zugehört und nachgefragt habe, werde ich vielleicht meine Gedanken hierzu in einem eigenen Beitrag allein zusammenfassen.

Rundfunkfrei – Beitragsboykott geht weiter

Wieder Schluss mit Zahlen der Rundfunkgebühr

Seit 2013 habe ich den Rundfunkbeitrag des „Beitragsservice“, damals noch GEZ boykottiert. Im Juli 2018 war ich dann durch die unsägliche Entscheidung des BGH, dass eine Zwangsvollstreckung des Rundfunkbeitrags rechtens sei, so frustriert, dass ich zähneknirschend – und mit einem akuten Vollstreckungsbescheid im Nacken – einknickte und wieder zu zahlen begann. Kurz danach entdeckte ich die wunderbar klare und hilfreiche Seite von Olaf Kretschmann http://www.rundfunkbeitragswiderstand.de/

Das war genau das, was mir gefehlt hatte, und ich stellte meine Zahlungen wieder ein. Sand ins Getriebe anstatt achselzuckendes Nachgeben. Heute nun habe ich anlässlich eines wie eine Mahnug aufgemachten Informationsschreibens des Beitragsservice den Intendanten des Rundfunks in meinem Bundesland angeschrieben, per Einschreiben und mit Kopie an den Beitragsservice, und habe ihm erklärt, dass und warum ich meine Zahlungen wieder eingestellt habe.
Außerdem und vor allem habe ich einen Dauerauftrag zugunsten von Olaf Kretschmann und seinem Rundfunkbeitragswiderstand eingerichtet.


Stirbt die Erde? Teil 4: Die Maschinisierung des Lebendigen

Das wäre so unendlich traurig!

Teil 4 des Gespräches von Dagmar Neubronner mit Claudia von Werlhof über Ursachen und Hintergründe für den desaströsen Zustand unseres Planeten, Mutter Erde oder Gaia. In diesem Teil geht es vor allem um den Versuch der Herrschenden, die lebendige Schöpfung durch eine „bessere“ von Maschinen und künstlicher Intelligenz zu ersetzen. Claudia von Werlhof führt dies auf einen „Gebärneid“ der Männer zurück, der in die Illusion führt, „man“ könne eine bessere Natur erschaffen, eben die Maschinenwelt.

Für mich ist diese Annahme auch wieder aus biologischer Sicht schwer nachzuvollziehen. Wenn ein Lebewesen sich so entgegen dem verhält, was ihm und der Spezies nutzt , steckt im Normalfall ein Parasit dahinter, und hinter den Kulissen sind Claudia von Werlhof und ich in reger Diskussion. Sie möchte das Thema „Sind wir Objekte eines parasitären Befalls oder auch einer Kolonialisierung durch nichtmenschliche Kräfte“ nicht erwähnt wissen, auch nicht, um klar dagegen Stellung zu beziehen. Schade!

Stirbt die Erde? Teil 3

Filmtechnisch keine Perle – aber interessant!

Im dritten Teil unseres Gesprächs skizziert Claudia von Werlhof, dass es aus Sicht der Patriarchats- und Frauenforschung die Verschiebung vom Leben im Einklang mit der Natur hin zu einem Beherrschenwollen aufgrund von Notsituationen und Migrationsbewegungen im Anschluss an Naturkatastrophen kam. Denn meine Frage war: Wie kommen denn Menschen eigentlich dazu, so schrecklich von sich selbst und Mutter Erde abgespalten zu sein, um so zerstörerisch zu handeln? Denn nur wenn wir die Ursache verstehen, können wir ja etwas ändern. Ich weiß nicht, ob mir diese Erklärung reicht, denn aus biologischer Sicht ist es merkwürdig, dass eine Spezies plötzlich beginnt, sich immer umfassender gegen ihre eigenen Interessen zu verhalten.

Mein Live-Stream zum Thema Angst und Ängste

Was ist gesunde Angst, und wofür sind „grundlose“ Ängste ein Signal? Warum sollten wir aufhorchen, wenn ein Kind „nie“ Angst hat? Wie gehen wir am besten mit den Ängsten unserer Kinder um – und mit unseren eigenen?

Das waren so in etwa die Themen dieses Livestreams. Ich finde es so wichtig, dass wir uns klarmachen, wie wichtig es ist, dass wir und unsere Kinder in der Lage sind uns „alarmiert“ zu fühlen. Denn vieles, was wir Erwachsenen aufgrund unserer größeren Erfahrung als „grundlose Angst“ abtun wollen, ist für ein Kind eben neu, fremd und damit instinktiv alarmierend.

Natürlich kann so ein Angsthäschen anstrengend sein, und wenn aus Ängstlichkeit neurotische Zwangsvorstellungen und Zwangshandlungen werden, sollten wir das genau beobachten und versuchen, unserem Kind wieder mehr Sicherheit zu geben. Denn neurotische Ängste entstehen, wenn die wahre Ursache des Alarms zu bedrohlich ist und ausgeblendet wird. Aber…

Angsthasen leben länger

Weit mehr Anlass zur Sorge sollte es sein, wenn ein Kind „nie“ Angst äußert, sondern blindlings in alle Situationen reinstolpert oder sich sogar von Gefahren und Tabus angezogen fühlt. Denn wer keine angst spürt, lebt gefährlich. Situationsbezogene Angst ist ein wichtiges Warnsignal, und neurotische Ängste sind zwar lästig und einschränkend, können aber leichter aufgelöst werden als Panzerungen und Gefühlstaubheit.

Mehr dazu in der Aufzeichnung des Livestreams.

Stirbt die Erde? Teil 2

Claudia von Werlhof, die „Grand Dame“ von Frauenforschung, Ökofeminismus und Patriarchatskritik, während unseres Gesprächs an ihrem heimischen Bildschirm in Innsbruck.

Stirbt die Erde? Teil 2 Ich habe die Matriarchatsforscherin und Ökofeministin Prof. Claudia von Werlhof auf dem letzten Querdenker-Kongress 2016 kennen und schätzen gelernt. Seither sind wir trotz unserer sehr unterschiedlichen Werdegänge, Auffassungen und Weltsichten in fruchtbarem Kontakt und Austausch. Ein gemeinsamer Nenner ist unser kritischer Blick auf die menschenfeindliche, letztlich der „Künstlichen Intelligenz“ in die Hände spielende und den Planeten skrupellos zerstörende Handlungsweise der Mächtigen. Im 2. Teil unseres Online-Gesprächs fasst Claudia ihre Sicht auf die größten und bedrohlichsten Probleme zusammen.https://youtu.be/HG3dYuL_TUo
Ist da überhaupt noch was zu retten? Im 3. Teil wird es um die Ursachen für diese Entwicklung gehen.

Stirbt die Erde? Teil 1

Ein erstes Gespräch über ein ganz heikles Thema: Es ist mittlwerweile offizieller Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass die Ozonschichten des Planeten so angegriffen sind, dass in schon 10 Jahren ein Leben aufgrund der ungehindert eindringenden kosmischen Strahlung schwierig werden könnte. Ursache dafür sind aber nicht pupsende Kühe, zuviel Haarspray oder böse Dieselautos, sondern ganz andere, viel größere Machenschaften und grundlegende Eigenschaften unserer derzeitigen Ziviilsation. In diesem ersten kurzen Gespräch vom 29.12.2018 verabrede ich mit der angesehenen, in Innsbruck lebenden Frauenforscherin Claudia von Werlhof die Inhalte unserer Gesprächsreihe. Am 3.1. führe ich das nächste Gespräch.

OPs statt Geburtshilfe

Zwischen den Zeilen gelesen: Am Beispiel einer Klinik im Umfeld von Bremen, dem Josef-Hospital in Delmenhorst, wird die derzeitige Tendenz deutlich. Ich bin empfindlich für solche Meldungen, Anna Rockel-Loenhoff

In der Osnabrücker Zeitung steht also nett und positiv, dass es einen Chefarzt-Wechsel gibt und dass in diesem Zusammenhang auch 5! Hebammen gekündigt haben. Die bisherige Chefärztin Dr. Lüdemann

„war nach außen ein prägendes Gesicht des Josef-Hospital. „Die Geburtsmedizin wurde von den Delmenhorster Familien gut in Anspruch genommen“, sagt auch Friedel. Zuletzt waren die Geburtenzahlen JHD deutlich gestiegen. „Dass bei uns mehr Kinder das Licht der Welt erblicken, liegt sicher auch daran, dass wir uns das Vertrauen der Gebärenden erarbeitet haben“, sagte Lüdemann noch im Sommer. „In diesem Zusammenhang danken wir Frau Dr. Lüdemann, die sich hier sehr große Verdienste um unser Haus und für die Familien erworben hat, auch wenn wir unterschiedliche Auffassungen über die künftige strategische Ausrichtung der Frauenklinik hatten“, sagt jetzt Friedel. Diese unterschiedlichen Auffassungen haben dann offensichtlich den Weg für eine weitere gemeinsame Zusammenarbeit verstellt.

Mit neuem Chefarzt neue Wege gehen

Mit Dr. Aref Latif soll nun ein neuer Weg an der Wildeshauser Straße eingeschlagen werden. Schon Latifs Vater hat als Chirurg gearbeitet.

Also die künftige strategische Ausrichtung der Klinik richtet sich nicht nach dem Vertrauen der Gebärenden – sondern es handelt sich offenbar um eine ökonomische Strategie. Operationen bringen, besonders in einer alternden Gesellschaft, nun mal mehr Geld als eine Atmosphäre des Vertrauens für Geburten. Ich bin dankbar, dass der einzige Online-Kommentar zu diesem Zeitungsartikel auf diese Hintergründe hinweist:
„In Delmenhorst wurde eine Geburtshilfe betrieben, die nicht im Einklang mit der Fallpauschale steht. Statt mehr Kaiserschnitte kompetente Betreuung! Fr. Dr. Lüdemann hat sich sowohl um das Haus als auch um die Geburtshilfe mehr als verdient gemacht. Aber nicht medizinsche Kompetenz entscheidet, sondern betriebswirtschaftliche Spezialisten, die sich super mit Zahlen auskennen, aber null Ahnung von wirklicher medizinischer Betreuung haben. Ein weiteres Beispiel wie die neoliberale Fallpauschale unsere medizinische Versorgung immer weiter zerstört. Aber macht ja nichts, schlechte Behandlung schaffen weiteres Verdienstpotential 🙁 Sind ja nur die Prekären aus Delmenhorst die das trifft. Die anderen werden sich sehr schnell umorientieren. “

Nur ein kleines Beispiel. Wieso sind eigentlich unsere Krankenhäuser inzwischen ganz selbstverständlich Wirtschaftsbetriebe?
Wir werden uns von dieser kranken Medizinwirtschaft lösen und wieder selbst die Verantwortung für unsere Gesundheit übernehmen müssen, wenn wir gesund leben und gebären wollen.

Inhaftierte Hebamme Anna Rockel-Loenhoff erhält Gefangenen-Literaturpreis

Ich habe Anna seit ihrer Verurteilung im Sommer 2016 und ihrer Inhaftierung am 23.Dezember 2016 nun schon viele Male über das Gefängnistelefon interviewt. Hier die Playlist.
Jetzt war sie anlässlich der Verleihung des Ingeborg-Drewitz-Preises für Gefängnisliteratur in Dortmund, und ich habe die Gelegenheit genutzt, sie

John Taylor Gatto ist tot – einer der liebevollsten und ehrlichsten Lehrer Amerikas

Am Donnerstag 25. Oktober ist John Taylor Gatto gestorben. Er war einer der großartigsten, mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Lehrer Amerikas und hatte den Mut, nach einer über 30jährigen Schullaufbahn mit zahlreichen Ehrungen auszusteigen und seine glasklare, gründliche Analyse des Schulsystems zu veröffentlichen.  „Dumbing Us Down“ wurde ein Bestseller, und ich habe es mit einem Vorwort von Vera Birkenbihl unter dem deutschen Titel „Verdummt noch mal!“

Digitalisierung – Kinder brauchen unseren Schutz!

Ein wunderbarer, wichtiger Beitrag von Prof. Spitzer zur Digitalisierung! Genau mein Reden Wir haben hier eine riesige Verantwortung.
https://youtu.be/cn4M3ZYV5-o
Ich glaube, dass wir lernen müssen, mit dieser neuen Technik umzugehen – ich erzähle ja immer das Beispiel aus meiner Kindheit, wo in den Salamander-Schuhgeschäften Röntgengeräte standen,